Einer der ersten Naturpfade Deutschlands • 8,3 km Rundwanderung • Seit 1936
Ein Rundweg um Kasendorf, der Sie zu archäologischen Stätten, geologischen Aufschlüssen und Aussichtspunkten führt.
"Klein Berchtesgaden Oberfrankens" - So wurde der Pfad 1936 bei seiner Eröffnung genannt.
Wanderparkplatz
Ortseingang Kasendorf
Durchgängig markiert
weiß-blauer Balken
365m - 502m
ca. 235 Höhenmeter
Moderne Beschilderung
entlang des Weges
Folgen Sie der weiß-blauen Markierung auf diesem Rundweg, der Sie zu archäologischen Stätten, geologischen Aufschlüssen und Aussichtspunkten führt.
Der Rundweg beginnt am Wanderparkplatz am Ortseingang Kasendorf. Direkt gegenüber gelangen Sie in den geschichtsträchtigen Pfarrwald mit seinem prähistorischen Hügelgräberfeld.
Der geologisch interessante Aufstieg führt durch alle drei Jura-Formationen: vom Schwarzen Jura (Lias) über den Braunen Jura (Dogger) zum Weißen Jura (Malm). Die Weismainer Verwerfung macht diesen Schichtenwechsel auf engem Raum sichtbar.
Besonderheiten:
Auf dem Höhenkamm des Prelitz (~500 m) wandern Sie vorbei am Lindlein (markante alte Linde), der Geißkirche und dem Prelitz-Aussichtspunkt mit weitem Blick über die Landschaft.
Am westlichsten Punkt der Route erreichen Sie das Felsentor - ein natürliches Tor im Malmkalk, entstanden durch Verkarstung. Eines der Wahrzeichen des Naturpfads.
Sehenswürdigkeiten:
Der Sonnentempel ist ein Aussichtspavillon auf einem Felsplateau an der Steilkante des Reuther Berges mit Totalblick über Kasendorf und das Friesenbachtal. Von hier führt ein steiler Pfad hinunter zur Friesenquelle - einer der stärksten Quellen Oberfrankens.
Highlights:
Über die Ringwälle der vorgeschichtlichen Wehranlage steigen Sie auf den Turmberg (498 m) auf. Sie passieren mehrere Tore der keltischen Befestigung. Der ca. 15–20 m hohe Magnusturm bietet weite Ausblicke bis zum Thüringer Wald, Frankenwald und Fichtelgebirge.
Zur Höhe: Die Marktgemeinde Kasendorf nennt 15 m, ältere Quellen (Schwarz 1986, Wikipedia) nennen 20 m.
Highlights:
Vom Turmberg geht es bergab, vorbei an den Felsenkellern, durch den Ort zum historischen Marktplatz mit dem Herkulesbrunnen und der Pfarrkirche (Kilianskirche). Von hier zurück zum Wanderparkplatz.
Im Ortszentrum:
Ganzjährig begehbar. Besonders schön im Frühjahr (Blütezeit) und Herbst (Laubfärbung).
Einer der ersten Naturpfade Deutschlands und einer der ersten in Oberfranken. Eröffnet Ende August 1936.
"Aus ganz Süddeutschland erklang das Lob des von Max Hundt errichteten Naturpfades. Kasendorf wurde zu einem weltlichen Wallfahrtsort."
— Georg Schwarz, Heimatbeilage zum Amtlichen Schulanzeiger Oberfranken Nr. 127, 1986