stängellose Polster-Schlüsselblume
Primula acaulis
Über diese Pflanze
1. Taxonomie & Namen
Wissenschaftlicher Name
Primula vulgaris Huds.
Synonyme: Primula acaulis, Primula veris var. acaulis (Huds.) Reichb.
Deutsche Trivialnamen
Stängellose Schlüsselblume, Polster-Primel, Gartenprimel, schachtlose Primel, Erd-Primel
Familie
Primelgewächse (Primulaceae)
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2. Erscheinungsbild
Wuchsform
Ausdauernde, krautige Staude, bildet bodennahe Rosetten (Polster).
Pflanzhöhe insgesamt meist 5–20 cm, Blütenstiele bis ca. 20 cm
Blätter
Grundständige Rosette, länglich-oval, runzelig, leicht behaart, bis 10 cm lang.
Ränder oft ganzrandig, teils leicht gezähnt
Blüten
Fünfzählige Kronblätter, meist einzeln und kurz gestielt in dichten Büscheln.
Farben: in Kultur nahezu alle Farbtöne von Weiß, Gelb über Rosa bis Violett oder mehrfarbig.
Das „gelbe Auge“ in der Mitte dient als Zielmarke für Bestäuber.
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3. Verbreitung & Lebensraum
Natürliches Verbreitungsgebiet
Europa, Vorderasien bis Algerien; wild v. a. in Westeuropa.
Standortansprüche
Sonnig bis halbschattig, humoser, nährstoffreicher, durchlässiger bis lehmiger Boden.
Wildvorkommen an Waldrändern, feuchten Wiesen, Hecken und auf kalkhaltigem Untergrund.
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4. Ökologie & Bestäubung
Mykorrhiza
Geht Symbiose mit arbuskulären Mykorrhizapilzen ein.
Heterostylie
Zwei Blütenformen (langgriffelig und kurzgriffelig) fördern Fremdbestäubung durch Insekten.
Bestäuber
Bienen, Hummeln, Schmetterlinge; Myrmekochorie (Samenverbreitung durch Ameisen dank Elaiosom).
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5. Kultur & Pflege
Pflanzung
Ideale Pflanzzeit: Spätsommer bis Herbst oder zeitiges Frühjahr.
Pflanztiefe: Blattrosette gerade eben bedeckt.
Boden & Gießen
Gleichmäßig feucht, aber keine Staunässe.
Gut drainierender, kalkhaltiger Boden fördert Blütenfülle.
Düngung
Leichte Düngergaben im Frühling (z. B. kaliumbetonter Volldünger).
Überwinterung
Sehr frosthart; Winterschutz nur in extrem kahlen Lagen nötig.
Vermehrung
Teilung direkt nach der Blüte: Polster trennen und neu setzen.
Aussaat im Frühjahr (z. B. in Saatgefäße, Vereinzeln im Herbst).
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6. Krankheiten & Schädlinge
Schnecken
– Verstecken sich tagsüber unter den Blättern und fressen nachts; Schneckenzäune/Sammeln empfohlen.
Pilzkrankheiten
– Mehltau oder Wurzelfäule bei zu nassen Bedingungen; gute Luftzirkulation und Staunässe vermeiden.
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7. Zier- und Nutzwert
Zierpflanze
– Vielfältige Sorten, Hybriden und Farbmischungen; ideal für Beet, Steingarten, Kübel und Balkonkasten.
Heilpflanze
– Enthält Saponine und primin; historisch eingesetzt als schleimlösendes Mittel, kann aber Hautreizungen auslösen.
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8. Wichtige Sorten & Hybriden
Bastard-Aurikel (Primula ×pubescens)
Primula obconica (Becher-Primel) als Zimmerpflanze
Vielfältige Gartensorten in allen Farben, teils mehrfach blühend
Merkmale:
Stengellose Schlüsselblume
Die Karte zeigt alle gemeldeten Fundorte dieser Pflanze.
Informationen
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Blütezeit:
Februar bis Mai
Beschreibung
1. Taxonomie & Namen
Wissenschaftlicher Name
Primula vulgaris Huds.
Synonyme: Primula acaulis, Primula veris var. acaulis (Huds.) Reichb.
Deutsche Trivialnamen
Stängellose Schlüsselblume, Polster-Primel, Gartenprimel, schachtlose Primel, Erd-Primel
Familie
Primelgewächse (Primulaceae)
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2. Erscheinungsbild
Wuchsform
Ausdauernde, krautige Staude, bildet bodennahe Rosetten (Polster).
Pflanzhöhe insgesamt meist 5–20 cm, Blütenstiele bis ca. 20 cm
Blätter
Grundständige Rosette, länglich-oval, runzelig, leicht behaart, bis 10 cm lang.
Ränder oft ganzrandig, teils leicht gezähnt
Blüten
Fünfzählige Kronblätter, meist einzeln und kurz gestielt in dichten Büscheln.
Farben: in Kultur nahezu alle Farbtöne von Weiß, Gelb über Rosa bis Violett oder mehrfarbig.
Das „gelbe Auge“ in der Mitte dient als Zielmarke für Bestäuber.
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3. Verbreitung & Lebensraum
Natürliches Verbreitungsgebiet
Europa, Vorderasien bis Algerien; wild v. a. in Westeuropa.
Standortansprüche
Sonnig bis halbschattig, humoser, nährstoffreicher, durchlässiger bis lehmiger Boden.
Wildvorkommen an Waldrändern, feuchten Wiesen, Hecken und auf kalkhaltigem Untergrund.
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4. Ökologie & Bestäubung
Mykorrhiza
Geht Symbiose mit arbuskulären Mykorrhizapilzen ein.
Heterostylie
Zwei Blütenformen (langgriffelig und kurzgriffelig) fördern Fremdbestäubung durch Insekten.
Bestäuber
Bienen, Hummeln, Schmetterlinge; Myrmekochorie (Samenverbreitung durch Ameisen dank Elaiosom).
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5. Kultur & Pflege
Pflanzung
Ideale Pflanzzeit: Spätsommer bis Herbst oder zeitiges Frühjahr.
Pflanztiefe: Blattrosette gerade eben bedeckt.
Boden & Gießen
Gleichmäßig feucht, aber keine Staunässe.
Gut drainierender, kalkhaltiger Boden fördert Blütenfülle.
Düngung
Leichte Düngergaben im Frühling (z. B. kaliumbetonter Volldünger).
Überwinterung
Sehr frosthart; Winterschutz nur in extrem kahlen Lagen nötig.
Vermehrung
Teilung direkt nach der Blüte: Polster trennen und neu setzen.
Aussaat im Frühjahr (z. B. in Saatgefäße, Vereinzeln im Herbst).
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6. Krankheiten & Schädlinge
Schnecken
– Verstecken sich tagsüber unter den Blättern und fressen nachts; Schneckenzäune/Sammeln empfohlen.
Pilzkrankheiten
– Mehltau oder Wurzelfäule bei zu nassen Bedingungen; gute Luftzirkulation und Staunässe vermeiden.
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7. Zier- und Nutzwert
Zierpflanze
– Vielfältige Sorten, Hybriden und Farbmischungen; ideal für Beet, Steingarten, Kübel und Balkonkasten.
Heilpflanze
– Enthält Saponine und primin; historisch eingesetzt als schleimlösendes Mittel, kann aber Hautreizungen auslösen.
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8. Wichtige Sorten & Hybriden
Bastard-Aurikel (Primula ×pubescens)
Primula obconica (Becher-Primel) als Zimmerpflanze
Vielfältige Gartensorten in allen Farben, teils mehrfach blühend