Maiglöckchen
Convallaria majalis
Über diese Pflanze
Das Maiglöckchen (Convallaria majalis) ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die in den gemäßigten Zonen Europas und Asiens heimisch ist. Sie zeichnet sich durch zwei große, lanzettliche Grundblätter aus, zwischen denen ein einzelner Blütenstiel emporwächst. Dieser Stiel trägt eine einseitige Traube kleiner, glockenförmiger, stark duftender Blüten, die typischerweise im späten Frühjahr erscheinen. Die Blüten sind meist reinweiß und nicken vor dem Aufblühen. Nach der Blüte entwickeln sich kleine, leuchtend rote Beeren. Die Pflanze breitet sich über Rhizome aus und bildet oft dichte Bestände. Obwohl sie für ihren Duft und ihre zarten Blüten geschätzt wird, sind alle Teile des Maiglöckchens hochgiftig, da sie herzwirksame Glykoside enthalten. Sie ist eine typische Waldpflanze, die schattige bis halbschattige Standorte bevorzugt.
Seubersdorf
Maiglöckchen
Die Karte zeigt alle gemeldeten Fundorte dieser Pflanze.
Informationen
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Blütezeit:
Mai bis Juni
Beschreibung
Das Maiglöckchen (Convallaria majalis) ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die in den gemäßigten Zonen Europas und Asiens heimisch ist. Sie zeichnet sich durch zwei große, lanzettliche Grundblätter aus, zwischen denen ein einzelner Blütenstiel emporwächst. Dieser Stiel trägt eine einseitige Traube kleiner, glockenförmiger, stark duftender Blüten, die typischerweise im späten Frühjahr erscheinen. Die Blüten sind meist reinweiß und nicken vor dem Aufblühen. Nach der Blüte entwickeln sich kleine, leuchtend rote Beeren. Die Pflanze breitet sich über Rhizome aus und bildet oft dichte Bestände. Obwohl sie für ihren Duft und ihre zarten Blüten geschätzt wird, sind alle Teile des Maiglöckchens hochgiftig, da sie herzwirksame Glykoside enthalten. Sie ist eine typische Waldpflanze, die schattige bis halbschattige Standorte bevorzugt.