Pied pineapple lily
Eucomis bicolor
Über diese Pflanze
Die Gattung Eucomis gehört zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae), Unterfamilie Scilloideae, früher auch in Hyacinthaceae geführt. Der Name leitet sich vom griechischen „eu“ (schön) und „komē“ (Haarschopf) ab und bezieht sich auf den charakteristischen „Blütenhaarschopf“ (Coma) am Blütenstand .
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Herkunft und Verbreitung
Eucomis-Arten sind in Afrika südlich der Sahara beheimatet, insbesondere in Südafrika, Eswatini, Lesotho, Botswana, Simbabwe und Malawi. Dort wachsen sie in wechselfeuchten Wiesen und Felsrasen – überwiegend in Regionen mit sommerlichen Niederschlägen .
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Morphologie
Wuchshöhe: je nach Art 15–120 cm.
Zwiebel: birnen- bis kugelförmig, umgeben von einer pergamentartigen Tunika.
Blätter: grundständige Rosette, linealisch bis lanzettlich, oft glänzend, bei manchen Sorten mit purpurfarbenen Flecken oder Streifen.
Blütenstand: aufrechtes, oft geflecktes Stämmchen trägt eine dichte Traube aus sternförmigen, meist grün-weißen, rosa oder violetten Blüten. Gekrönt wird der Blütenstand von einer „Krone“ aus kleineren Hochblättern (coma), die an eine Ananas erinnern .
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Blütezeit
Die Blüte erfolgt im Spätsommer bis Früherbst (Juli bis September), je nach Lage und Art auch bis in den Oktober hinein .
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Standort und Boden
Licht: volle Sonne bis Halbschatten. Mehr Blüten in sonnigen, geschützten Lagen.
Boden: durchlässig, humos-sandig oder mit grobem Sand/Blähton gemischt für bessere Drainage. Staunässe vertragen Eucomis kaum .
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Pflanzung und Pflege
Pflanzzeit: im Frühjahr zwischen März und Mai, sobald keine Frostgefahr mehr besteht.
Pflanztiefe: die Zwiebel so tief, dass sie mit 2–3 cm Erde bedeckt ist.
Topfkultur: 3 Knollen in einen Kübel (Ø ≥ 30 cm) mit lockerer, torffreier Mischung pflanzen.
Gießen/Düngen: während der Wachstums- und Blütezeit mäßig, Staunässe vermeiden; alle 4–6 Wochen organischen Volldünger geben .
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Überwinterung
In Mitteleuropa nicht zuverlässig winterhart (bis –6 °C bei sehr gutem Winterschutz). Empfehlenswert ist:
1. Zwiebeln vor dem ersten Frost (ab ca. –5 °C) ausgraben
2. trocken, dunkel und frostfrei (5–15 °C) lagern
3. im April wieder pflanzen
Alternativ Kübel im Haus (Hellraum, bei 5–10 °C) überwintern .
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Vermehrung
Brutzwiebeln: Ableger (Offset) im Winter abtrennen und wie Mutterknollen setzen.
Saat: reifende Samenkapseln im Herbst ernten, im Frühling aussäen; Jungpflanzen blühen oft erst nach 2–3 Jahren .
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Pflanzenschutz
Schädlinge: Schnecken, Schnecken, Schnecken (ernsthaft!), Blattläuse können an Neutrieben saugen.
Krankheiten: Bei Staunässe Fusarium- oder Penicillium-Fäule; daher sehr gute Drainage achten .
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Verwendung
Eucomis eignen sich als
Beet- und Rabattenpflanzen für exotische Akzente
Kübel- und Kübelpflanzen auf Balkon/Terrasse
Schnittblumen für ungewöhnliche Herbststräuße (langlebig und dekorativ) .
Merkmale:
Pineapple Flower
Die Karte zeigt alle gemeldeten Fundorte dieser Pflanze.
Informationen
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Blütezeit:
Juli bis August
Beschreibung
Die Gattung Eucomis gehört zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae), Unterfamilie Scilloideae, früher auch in Hyacinthaceae geführt. Der Name leitet sich vom griechischen „eu“ (schön) und „komē“ (Haarschopf) ab und bezieht sich auf den charakteristischen „Blütenhaarschopf“ (Coma) am Blütenstand .
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Herkunft und Verbreitung
Eucomis-Arten sind in Afrika südlich der Sahara beheimatet, insbesondere in Südafrika, Eswatini, Lesotho, Botswana, Simbabwe und Malawi. Dort wachsen sie in wechselfeuchten Wiesen und Felsrasen – überwiegend in Regionen mit sommerlichen Niederschlägen .
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Morphologie
Wuchshöhe: je nach Art 15–120 cm.
Zwiebel: birnen- bis kugelförmig, umgeben von einer pergamentartigen Tunika.
Blätter: grundständige Rosette, linealisch bis lanzettlich, oft glänzend, bei manchen Sorten mit purpurfarbenen Flecken oder Streifen.
Blütenstand: aufrechtes, oft geflecktes Stämmchen trägt eine dichte Traube aus sternförmigen, meist grün-weißen, rosa oder violetten Blüten. Gekrönt wird der Blütenstand von einer „Krone“ aus kleineren Hochblättern (coma), die an eine Ananas erinnern .
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Blütezeit
Die Blüte erfolgt im Spätsommer bis Früherbst (Juli bis September), je nach Lage und Art auch bis in den Oktober hinein .
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Standort und Boden
Licht: volle Sonne bis Halbschatten. Mehr Blüten in sonnigen, geschützten Lagen.
Boden: durchlässig, humos-sandig oder mit grobem Sand/Blähton gemischt für bessere Drainage. Staunässe vertragen Eucomis kaum .
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Pflanzung und Pflege
Pflanzzeit: im Frühjahr zwischen März und Mai, sobald keine Frostgefahr mehr besteht.
Pflanztiefe: die Zwiebel so tief, dass sie mit 2–3 cm Erde bedeckt ist.
Topfkultur: 3 Knollen in einen Kübel (Ø ≥ 30 cm) mit lockerer, torffreier Mischung pflanzen.
Gießen/Düngen: während der Wachstums- und Blütezeit mäßig, Staunässe vermeiden; alle 4–6 Wochen organischen Volldünger geben .
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Überwinterung
In Mitteleuropa nicht zuverlässig winterhart (bis –6 °C bei sehr gutem Winterschutz). Empfehlenswert ist:
1. Zwiebeln vor dem ersten Frost (ab ca. –5 °C) ausgraben
2. trocken, dunkel und frostfrei (5–15 °C) lagern
3. im April wieder pflanzen
Alternativ Kübel im Haus (Hellraum, bei 5–10 °C) überwintern .
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Vermehrung
Brutzwiebeln: Ableger (Offset) im Winter abtrennen und wie Mutterknollen setzen.
Saat: reifende Samenkapseln im Herbst ernten, im Frühling aussäen; Jungpflanzen blühen oft erst nach 2–3 Jahren .
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Pflanzenschutz
Schädlinge: Schnecken, Schnecken, Schnecken (ernsthaft!), Blattläuse können an Neutrieben saugen.
Krankheiten: Bei Staunässe Fusarium- oder Penicillium-Fäule; daher sehr gute Drainage achten .
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Verwendung
Eucomis eignen sich als
Beet- und Rabattenpflanzen für exotische Akzente
Kübel- und Kübelpflanzen auf Balkon/Terrasse
Schnittblumen für ungewöhnliche Herbststräuße (langlebig und dekorativ) .