Schmalblättriges Weidenröschen
Epilobium angustifolium
Über diese Pflanze
Das Schmalblättrige Weidenröschen (*Epilobium angustifolium*) ist eine weit verbreitete, ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Nachtkerzengewächse. Sie erreicht Wuchshöhen von bis zu 2 Metern und bildet unterirdische Rhizome aus, die zur schnellen Ausbreitung beitragen. Die Blätter sind schmal, lanzettlich und wechselständig angeordnet. Auffällig sind die zahlreichen, purpurrosa bis rosafarbenen Blüten, die in einer langen, aufrechten Traube am Ende des Stängels stehen. Die Blütezeit erstreckt sich vom Frühsommer bis in den Frühherbst. Nach der Blüte entwickeln sich schmale Kapselfrüchte, die zahlreiche Samen mit langen Haarschöpfen enthalten, die vom Wind verbreitet werden. Die Pflanze ist ökologisch wertvoll als Bienen- und Schmetterlingsweide und wird traditionell auch als Heil- und Wildgemüse genutzt. Sie wächst bevorzugt an sonnigen bis halbschattigen Standorten auf nährstoffreichen Böden, oft an Wegrändern, auf Ruderalflächen oder in lichten Wäldern.
Merkmale:
Seubersdorf
Schmalblättriges Weidenröschen
Döllnitz
Weidach Callenberger Forst
Schmalblättriges Weidenröschen
Die Karte zeigt alle gemeldeten Fundorte dieser Pflanze.
Informationen
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Blütezeit:
Juni bis September
Beschreibung
Das Schmalblättrige Weidenröschen (*Epilobium angustifolium*) ist eine weit verbreitete, ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Nachtkerzengewächse. Sie erreicht Wuchshöhen von bis zu 2 Metern und bildet unterirdische Rhizome aus, die zur schnellen Ausbreitung beitragen. Die Blätter sind schmal, lanzettlich und wechselständig angeordnet. Auffällig sind die zahlreichen, purpurrosa bis rosafarbenen Blüten, die in einer langen, aufrechten Traube am Ende des Stängels stehen. Die Blütezeit erstreckt sich vom Frühsommer bis in den Frühherbst. Nach der Blüte entwickeln sich schmale Kapselfrüchte, die zahlreiche Samen mit langen Haarschöpfen enthalten, die vom Wind verbreitet werden. Die Pflanze ist ökologisch wertvoll als Bienen- und Schmetterlingsweide und wird traditionell auch als Heil- und Wildgemüse genutzt. Sie wächst bevorzugt an sonnigen bis halbschattigen Standorten auf nährstoffreichen Böden, oft an Wegrändern, auf Ruderalflächen oder in lichten Wäldern.