Saat-Esparsette

Onobrychis viciifolia agg.

Über diese Pflanze

Die Saat-Esparsette[1] (Onobrychis viciifolia), auch Futter-Esparsette genannt, in früheren Jahrhunderten zuweilen Esparcette, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Esparsetten (Onobrychis) in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae). Ihre Verwendung erfolgt vor allem als Trockenfutterpflanze und als Bodenverbesserer.

Die Saat-Esparsette wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 90 Zentimetern. Der Stängel ist aufrecht. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Die unpaarig gefiederte Blattspreite besitzt sechs bis zwölf Fiederpaare. Die kurz gestielten und ganzrandigen, feinstachelspitzigen Fiederblättchen sind bei einer Länge von 15 bis 25 Millimetern sowie einer Breite von 4 bis 7 Millimetern eilanzettlich bis elliptisch, länglich.

Der lang gestielte, achselständige und dichtblütige, traubige Blütenstand ist vor dem Aufblühen eilänglich geformt, am oberen Ende abgerundet und zur Blütezeit etwa 1,5 bis 3 Zentimeter breit. Die Blütenstiele sind nur 1 bis 1,5 Millimeter lang. Die Tragblätter sind 3,5 bis 4 Millimeter lang und nur wenig kürzer als der Kelch.

Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind wollig behaart. Die vorwiegend rosafarbenen und mit wenigen weißen Schattierungen gezeichneten Kronblätter sind 10 bis 14 Millimeter lang und stehen in der typischen Form der Schmetterlingsblüten zusammen. Die Fahne ist etwa gleich lang wie das Schiffchen. Die stumpfen, oft purpurfarben geaderten Flügel sind 3 bis 4 Millimeter lang und kürzer als der Kelch.

Die kleinen und einsamigen, leicht behaarten, grubig genetzten Hülsenfrüchte im beständigen Kelch sind 6 bis 8 Millimeter lang und weisen einen mit sechs bis acht dicken bis zu 1 Millimeter langen Stacheln, Zähnen besetzten Kamm auf.

Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Die Früchte reifen von Juli bis September.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 28

Quelle: Wikipedia

Sabrina 11.07.2025
Weidach Callenberger Forst
Weidach Callenberger Forst

Saat-Esparette

Devidata 07.07.2025
Seubersdorf
Seubersdorf

Saat Esparsette

Devidata 18.05.2025
Seubersdorf
Seubersdorf

Saat Esparsette

matthias 15.05.2025
Kasendorf
Kasendorf

Esparsette

Die Karte zeigt alle gemeldeten Fundorte dieser Pflanze.

Informationen

  • Blütezeit:
    Mai bis Juli
Beschreibung

Die Saat-Esparsette[1] (Onobrychis viciifolia), auch Futter-Esparsette genannt, in früheren Jahrhunderten zuweilen Esparcette, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Esparsetten (Onobrychis) in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae). Ihre Verwendung erfolgt vor allem als Trockenfutterpflanze und als Bodenverbesserer.

Die Saat-Esparsette wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 90 Zentimetern. Der Stängel ist aufrecht. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Die unpaarig gefiederte Blattspreite besitzt sechs bis zwölf Fiederpaare. Die kurz gestielten und ganzrandigen, feinstachelspitzigen Fiederblättchen sind bei einer Länge von 15 bis 25 Millimetern sowie einer Breite von 4 bis 7 Millimetern eilanzettlich bis elliptisch, länglich.

Der lang gestielte, achselständige und dichtblütige, traubige Blütenstand ist vor dem Aufblühen eilänglich geformt, am oberen Ende abgerundet und zur Blütezeit etwa 1,5 bis 3 Zentimeter breit. Die Blütenstiele sind nur 1 bis 1,5 Millimeter lang. Die Tragblätter sind 3,5 bis 4 Millimeter lang und nur wenig kürzer als der Kelch.

Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind wollig behaart. Die vorwiegend rosafarbenen und mit wenigen weißen Schattierungen gezeichneten Kronblätter sind 10 bis 14 Millimeter lang und stehen in der typischen Form der Schmetterlingsblüten zusammen. Die Fahne ist etwa gleich lang wie das Schiffchen. Die stumpfen, oft purpurfarben geaderten Flügel sind 3 bis 4 Millimeter lang und kürzer als der Kelch.

Die kleinen und einsamigen, leicht behaarten, grubig genetzten Hülsenfrüchte im beständigen Kelch sind 6 bis 8 Millimeter lang und weisen einen mit sechs bis acht dicken bis zu 1 Millimeter langen Stacheln, Zähnen besetzten Kamm auf.

Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Die Früchte reifen von Juli bis September.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 28

Quelle: Wikipedia