Seerose
Nymphaea
Über diese Pflanze
1. Systematik
Reich: Plantae
Abteilung: Magnoliophyta (Bedecktsamer)
Klasse: Magnoliopsida (Zweikeimblättrige)
Ordnung: Nymphaeales
Familie: Nymphaeaceae (Seerosengewächse)
Gattung: Nymphaea
Beispiel-Art/Cultivar:
Nymphaea ‘Pink Sensation’ (häufig im Handel)
Nymphaea ‘Attraction’
Wildart: Nymphaea odorata (weiß bis rosa)
---
2. Morphologie
Rhizom: Kurz, kriechend, im schlammigen Teichboden verankert
Schwimmblätter: Rund bis herzförmig, 10–30 cm Ø, oberseits grün, unterseits oft rötlich
Blüte: Trichterförmig, gefüllt, 8–15 cm Ø, rosafarben; öffnet sich tagsüber und schließt sich abends
Wurzeln: Feine Saugwurzeln am Rhizom, nehmen Nährstoffe aus dem Boden auf
---
3. Verbreitung & Habitat
Ursprung: Weltweit in gemäßigten und tropischen Zonen
Standort: Ruhiges bis leicht bewegtes Süßwasser (Teiche, Weiher, langsam fließende Gewässer)
Wassertiefe: Ideal 20–120 cm; manche Sorten kommen auch bis 150 cm zurecht
Licht: Volle Sonne (mind. 5–6 Std. täglich) für üppige Blüte
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4. Pflanzung & Pflege
1. Pflanzgefäß
Breiter, flacher Teichtopf (Ø ≥ 30 cm, Tiefe 20–25 cm)
Pflanzerde (ton- oder lehmhaltig), nicht zu nährstoffreich – sonst Bildung von Algen
2. Einsetzen
Rhizom waagerecht auf die Erde legen, Wurzelbüschel leicht bedecken
Gefäß in Gewässer absenken (Steine zur Fixierung)
3. Düngung
Spezieller Wasserpflanzendünger (Tabletten) ca. alle 4–6 Wochen
4. Überwinterung
In kälteren Regionen: Gefäß auf ≥ 1 m Tiefe versenken oder Rhizom frostfrei (5–10 °C) ins Aquarium/ins Haus holen
---
5. Vermehrung
Teilung des Rhizoms
Im Frühjahr, wenn neue Triebe erscheinen
Sichtbar intakte „Augen“ (Triebknospen) erhalten
Aussaat
Weniger üblich, da langwierig und sortenecht oft nicht garantiert
---
6. Schädlinge & Krankheiten
Spitzmäuse, Fische: können Blätter anknabbern
Schuppeninsekten (z. B. Blattläuse): abspritzen oder biologisch behandeln
Wurzelfaule: bei zu nährstoffreichem Boden oder schlechten Winterbedingungen
---
7. Ökologische Funktionen
Beschattung des Wassers → reduziert Algenwachstum
Sauerstoffproduktion
Lebensraum für Kleintiere (Insekten, Kaulquappen)
---
8. Symbolik & Verwendung
Symbolik: Reinheit, Wiedergeburt, Erleuchtung (bes. in Asien)
Gartenbau: Gestaltung von Zierteichen, Wassergärten
Fotografie/Kunst: wegen ästhetischer Blüte sehr beliebt
Merkmale:
Seerose
Die Karte zeigt alle gemeldeten Fundorte dieser Pflanze.
Informationen
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Blütezeit:
Juni bis August
Beschreibung
1. Systematik
Reich: Plantae
Abteilung: Magnoliophyta (Bedecktsamer)
Klasse: Magnoliopsida (Zweikeimblättrige)
Ordnung: Nymphaeales
Familie: Nymphaeaceae (Seerosengewächse)
Gattung: Nymphaea
Beispiel-Art/Cultivar:
Nymphaea ‘Pink Sensation’ (häufig im Handel)
Nymphaea ‘Attraction’
Wildart: Nymphaea odorata (weiß bis rosa)
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2. Morphologie
Rhizom: Kurz, kriechend, im schlammigen Teichboden verankert
Schwimmblätter: Rund bis herzförmig, 10–30 cm Ø, oberseits grün, unterseits oft rötlich
Blüte: Trichterförmig, gefüllt, 8–15 cm Ø, rosafarben; öffnet sich tagsüber und schließt sich abends
Wurzeln: Feine Saugwurzeln am Rhizom, nehmen Nährstoffe aus dem Boden auf
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3. Verbreitung & Habitat
Ursprung: Weltweit in gemäßigten und tropischen Zonen
Standort: Ruhiges bis leicht bewegtes Süßwasser (Teiche, Weiher, langsam fließende Gewässer)
Wassertiefe: Ideal 20–120 cm; manche Sorten kommen auch bis 150 cm zurecht
Licht: Volle Sonne (mind. 5–6 Std. täglich) für üppige Blüte
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4. Pflanzung & Pflege
1. Pflanzgefäß
Breiter, flacher Teichtopf (Ø ≥ 30 cm, Tiefe 20–25 cm)
Pflanzerde (ton- oder lehmhaltig), nicht zu nährstoffreich – sonst Bildung von Algen
2. Einsetzen
Rhizom waagerecht auf die Erde legen, Wurzelbüschel leicht bedecken
Gefäß in Gewässer absenken (Steine zur Fixierung)
3. Düngung
Spezieller Wasserpflanzendünger (Tabletten) ca. alle 4–6 Wochen
4. Überwinterung
In kälteren Regionen: Gefäß auf ≥ 1 m Tiefe versenken oder Rhizom frostfrei (5–10 °C) ins Aquarium/ins Haus holen
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5. Vermehrung
Teilung des Rhizoms
Im Frühjahr, wenn neue Triebe erscheinen
Sichtbar intakte „Augen“ (Triebknospen) erhalten
Aussaat
Weniger üblich, da langwierig und sortenecht oft nicht garantiert
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6. Schädlinge & Krankheiten
Spitzmäuse, Fische: können Blätter anknabbern
Schuppeninsekten (z. B. Blattläuse): abspritzen oder biologisch behandeln
Wurzelfaule: bei zu nährstoffreichem Boden oder schlechten Winterbedingungen
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7. Ökologische Funktionen
Beschattung des Wassers → reduziert Algenwachstum
Sauerstoffproduktion
Lebensraum für Kleintiere (Insekten, Kaulquappen)
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8. Symbolik & Verwendung
Symbolik: Reinheit, Wiedergeburt, Erleuchtung (bes. in Asien)
Gartenbau: Gestaltung von Zierteichen, Wassergärten
Fotografie/Kunst: wegen ästhetischer Blüte sehr beliebt